Pflanzzeit
Pflanzen Sie Oxalis-Knollen im frühen bis mittleren Frühling, nachdem die Frostgefahr vorüber ist. In wärmeren Klimazonen kann früher mit dem Pflanzen begonnen werden, während kühlere Gebiete warten müssen, bis die Bodentemperaturen steigen.
Standort
Wählen Sie einen Standort mit voller Sonne bis Halbschatten. Oxalis liebt helles Licht, profitiert aber in heißen Regionen von Nachmittagsschatten. Stellen Sie sicher, dass der Pflanzbereich gut entwässert ist – diese Knollen mögen keine stehende Nässe.
Bodenvorbereitung
Lockern Sie den Boden bis etwa 15 cm Tiefe und entfernen Sie Steine oder verdichtete Stellen. Reichern Sie ihn mit Kompost an, um die Wurzelentwicklung zu fördern. Bei schweren Böden fügen Sie Splitt oder groben Sand hinzu, um eine optimale Drainage zu gewährleisten.
Pflanzung der Knollen
Setzen Sie die kleinen Knollen mit der spitzen Seite nach oben, etwa 2,5 bis 4 cm tief und 7–10 cm auseinander. In Behältern verwenden Sie eine lockere, gut durchlässige Blumenerde und vermeiden Sie Überfüllung für ein gleichmäßiges Wachstum.
Nach dem Pflanzen
Nach dem Pflanzen einmal gießen, um den Boden zu setzen. Halten Sie ihn dann leicht feucht, bis Triebe erscheinen – vermeiden Sie Überwässerung, besonders vor dem aktiven Wachstum.
Während des Wachstums und der Blüte
Oxalis-Blätter erscheinen schnell, gefolgt von charmanten, hervorstechenden Blüten. Düngen Sie während der Blüte alle paar Wochen mit einem ausgewogenen Dünger. Entfernen Sie verblühte Blüten, um die Pflanze sauber zu halten und eine kontinuierliche Blüte zu fördern.
Nach der Blüte
Lassen Sie das Laub vollständig vergilben und absterben – dieser Prozess speichert Energie in den Knollen. In frostgefährdeten Gebieten heben Sie die Knollen aus und lagern sie an einem kühlen, trockenen Ort. In milden Zonen können die Knollen an Ort und Stelle bleiben und sich auf natürliche Weise vermehren.
Zusätzliche Tipps
Oxalis gedeiht gut in Steingärten, Behältern und zwischen Pflastersteinen. Verwenden Sie sie in Gruppen für einen weichen Teppicheffekt oder in Töpfen, wo ihre Blattbewegung aus der Nähe bewundert werden kann. Die meisten Arten sind reh- und schädlingsresistent und benötigen nach dem Anwachsen wenig Pflege.